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Führung ist eine Frage der Haltung

geschrieben vonTorsten Schröder

am 24 Jan, 2020
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Um Mitarbeiter zu führen und ein Unternehmen erfolgreich zu leiten, ist der Führungsstil von entscheidender Bedeutung. Aber gibt es eigentlich einen besonderen Führungsstil? Und wie wandelbar sollte ich als Führungskraft sein?
Warum manch leitender Angestellte oder Manager sich wunderbar am Tanzen orientieren kann, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die aufrechte Haltung als Führungspersönlichkeit

 

Fehlt einer Führungskraft Rückgrat oder wird allzu schnell die Meinung geändert, lässt dies die Mitarbeiter am Führungsstil zweifeln. Damit es Ihnen nicht so geht, präsentieren Sie sich offen und selbstbewusst. Zeigen Sie, wer Sie sind.
Beim Tanzen geht es stets um die beiden Ebenen „Haltung“ und „Führung“. An der eigenen Haltung können Sie wunderbar allein arbeiten, kommen jedoch ein Partner oder ein Team ins Spiel, geht es darum, die Führung zu übernehmen.
Versteifen Sie sich nicht, sondern bleiben Sie flexibel, um Ihren Führungsstil und Ihre Haltung beim Tanzen und im Business anpassen zu können.

Elegant und sicher

Mancher Tanz erfordert Ausdruckstärke und eine gewisse Härte. Es gilt, mit straffem Regiment zu führen oder es zumindest nach außen hin so wirken zu lassen.

In perfekter Balance mit dem Tanz- oder Business-Partner

Gerät einer von beiden Teamplayern ins Straucheln, leidet die gesamte Performance. Achten Sie also darauf, wie Ihr Partner reagiert, um diesem an der richtigen Stelle unter die Arme zu greifen oder aber ihn gekonnt weiterzudrehen.

Verspielt und kreativ

Hin und wieder erfordert jede Art der Führung ein wenig Verrücktheit. Es gilt, kreativ zu werden, einen Schritt auszulassen oder zu überspringen, um nicht gänzlich aus dem Takt zu geraten.

Unterschiedliche Führungsstile – auf verschiedenen Wegen zum Erfolg

 

Machen Sie den Führungsstil zu Ihrem eigenen. Zu einem, der zu Ihnen passt. Es gibt kaum etwas, dass weniger Sinn macht, als Ihren individuellen Stil zu verwässern.
Versuchen Sie jedoch, sich von Zeit zu Zeit einem neuen Tanz oder Führungsstil zu widmen, um diesen kennen- und vielleicht sogar lieben zu lernen.

Die erlaubende Führung

Wenig Kraft und maximale Freiheit für die individuelle Entfaltung der Stärken Ihrer Mitarbeiter – so sieht die Allowing Lead es vor. Mit dieser Haltung machen Sie sich besonders im kreativen Bereich Freunde. Wenn Sie bereit sind, Entscheidungen in fremde Hände zu legen, um einen Teil Ihrer Verantwortung abzugeben, eignet sich diese Haltung bestens.

Kraftvoll führen

Geben Sie eine klare Richtung vor. Mit starkem Griff bewegen Sie Ihr Team in die gewünschte Richtung. Auch wenn zwischenzeitlich ein wenig Freiheit gegeben ist, zeichnet sich dieser Stil durch ein straffes Regiment zu Beginn und am Ende des Projekts oder Tanzes aus.

Intuitive Führung

Besonders viel Zeit sparen Sie sich, wenn Sie sich blind mit Ihrem Partner oder Ihren Mitarbeitern verstehen. Zeigen Sie offen, was Ihnen wichtig ist. Nur so können andere lernen, in Ihnen zu lesen.
Die nonverbale Führung erfordert allerdings ein gutes Einfühlungsvermögen sowie eine gewisse Vertrauensbasis. Stimmt die Balance zwischen den einzelnen Akteuren nicht, ist dieses Modell zum Scheitern verurteilt.

Um gut zu führen, muss die innere Haltung stimmen

 

Wer mit sich selbst hadert, an sich zweifelt oder nicht weiß, wohin der Weg eigentlich gehen soll, hat es schwer, sich als Führungspersönlichkeit zu etablieren.
Wer nach außen hin beeindrucken und imponieren will, muss über ein stabiles Fundament verfügen. Der schönste Wolkenkratzer kann nur stehen, weil die Statik stimmt und das Gebäude in der Spitze stets ein wenig Beweglichkeit aufweist.

Überzeugen Sie andere von Ihren Führungsqualitäten durch eine gelungene Körpersprache. Sind Sie von sich selbst überzeugt, fällt es Ihnen deutlich leichter, dies auch nach außen zu transportieren.
Nutzen Sie Ihre eigene Leidenschaft, um dieses Gefühl auch in anderen zu wecken. Werfen Sie hin und wieder einen Blick in den Spiegel, um sich davon zu überzeugen, ob das, was Sie vermitteln wollen, auch so ankommt, wie Sie es vermitteln.

Die richtigen Ziele stecken

 

Die meisten Führungskräfte stehen häufig vor der Frage, wie sie ihr Unternehmen besser am Markt positionieren oder wie sie die eigenen Mitarbeiter motivieren können.
Ein entscheidendes Kriterium, das im (Tanz-)Sport sowie in der Wirtschaft aufgrund kurzzeitiger Interessen schnell in der Hintergrund gerät, ist die richtige Zielsetzung.

Setzen Sie sich

  • kurzfristige Ziele
  • mittelfristige Ziele
  • und langfristige Ziele,

um dafür zu sorgen, dass die kurzfristigen Erfolge Ihnen nicht langfristig das Genick brechen bzw. die Karriere kosten.

Viele von uns lassen sich von kurzfristigen Erfolgen blenden oder sind nur an dem nächsten Wettkampf interessiert. Großartige Tänzer und ausgezeichnete Manager behalten jedoch stets das große Ganze im Auge.
Talent allein ist also kein Kriterium, um die Führungsqualität auf Dauer hoch zu halten.

Kurztipps für eine bessere Haltung im Überblick

 

  1. Stärken Sie Ihre innere Mitte.
  2. Geraten Sie nicht aus der Balance.
  3. Achten Sie auf Ihren Partner bzw. Ihre Mitarbeiter.
  4. Zeigen Sie klar, wer Sie sind und was Sie möchten.
  5. Setzen Sie auf langfristige Ziele.

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